Grundlagen

Grundlagen zur Theologie und Mystik der Hl. Gertrud von Helfta

3.) Gertrud von Helfta’s „Exercitia spiritualia“ als Beispiel einer geistlichen Begleitung von Frauen, die sich auf Exerzitien von Frauen bezieht
von Irene Löffler

Geistliche Begleitung – ein wichtiger Bereich der Seelsorge – wird immer mehr ein Bereich, den Frauen für Frauen und Männer sowie für Mädchen und Jungen wahrnehmen. Geschieht diese geistliche Begleitung im Rahmen von Exerzitien, so ist meiner Kenntnis nach bisher kein tragendes Modell erarbeitet worden, das sich ausschließlich auf einen Exerzitienentwurf einer Frau bezieht.
Natürlich können auch Texte anderer Frauen aus verschiedensten Jahrhunderten eine fundierte Grundlage für geistliche Begleitung bieten. So gefällt mir besonders gut, was Caterina von Siena dazu sagt: „Jedes vernunftbegabte Geschöpf hat einen eigenen Weinberg, das ist der Weinberg seiner Seele, in welchem der Wille mit seiner freien Entscheidungskraft in der Zeit Arbeiter ist, nämlich solange das Leben währt. Ist die Zeit vorbei, kann keine Arbeit mehr verrichtet werden, ... Doch während es lebt, kann es seinen eigenen Weinberg bebauen. ... Behalte im Gedächtnis, dass alle Geschöpfe mit Vernunft ihren Weinberg für sich haben; dieser aber ist, ohne irgendein Zwischending, mit dem ihres Nächsten verbunden, nämlich der eine mit dem anderen, und so sehr sind sie verbunden, dass keiner das Gute für sich und nicht auch für den Nächsten tun kann, noch das Schlechte nicht auch für ihn tut.“[14]
Ich erinnere hier an die innere Burg von Teresa von Avila oder an Texte von Simone Weil wie die „Betrachtungen über den rechten Gebrauch des Schulunterrichts und des Studiums im Hinblick auf die Gottesliebe“. Zeitliche Nähe zur Gegenwart steht hier nicht unbedingt für leichteres Verstehen – wobei zum Verständnis der Texte die Vermittlung der Glaubensvorstellungen der Zeit, in der die Autorinnen leben, viel beiträgt.
Frauen wie Gertrud von Helfta, Caterina von Siena aber auch Teresa von Avila und Simone Weil werden zu den Mystikerinnen – oder „modernen“ Heiligen gezählt. Das Wort Mystik kommt her vom Wort Mysterium, Geheimnis, deshalb kann Mystik mit Hildegund Keul auch übersetzt werden: Dem Geheimnis des Lebens auf der Spur sein.[15] Hildegund Keul definiert, bezogen auf das „Fließende Licht der Gottheit“[16] Mechthild von Magdeburgs: „Mystik ist die Abkehr von der Welt als Welt der Dinge - und Hinwendung zur Welt als Ort Gottes.“[17] Diese Definition kann m.M.n. auch gut für die Exerzitien von Gertrud von Helfta gelten.

Voraussetzungen für Exerzitien von Frauen für Frauen

1.1 Lebenssituationen der Frauen heute


Frauen leben heute allein oder in Familien, sie leben als Ordensfrauen in Gemeinschaft mit anderen Frauen …. Wie sie über ihr eigenes geistliches Leben nachdenken ist abhängig von ihrer jeweiligen Lebensphase, z. B. ob ihre Kinder klein sind oder aus dem Haus, und ihrer jeweiligen Lebenssituation. Jede Frau will ernst genommen werden und für ihr konkretes Leben entsprechende geistliche Impulse bekommen. Deshalb überlegte sich Theresia Hauser 1971, dass die Form der herkömmlichen Exerzitien nicht allen Frauen gemäß ist. So entstanden die Tage der Lebensorientierung aus dem Glauben und die Exerzitien im Alltag speziell als alternatives Angebot für Frauen. Inzwischen sind sie für Frauen und Männer allgemein verbreitet. Insgesamt jedoch werden in der römisch-katholischen Kirche häufig von Männern geprägte Spiritualitätsformen vermittelt, z. B. gibt es eine beliebte Ausbildung in geistlicher Begleitung nach Ignatius von Loyola oder auch bei Frauen sehr beliebte Bücher zur Spiritualität von Anselm Grün, Benediktinermönch in Münsterschwarzach bei Würzburg.
Auch wenn Frauen diese Anregungen für sich umdeuten können, so ist doch der Tagesablauf einer allein lebenden Frau oder einer Familienfrau sehr viel anders geprägt als der eines Mönches. Wenn heute über Spiritualitätsangebote für Frauen nachgedacht wird, sollte dies berücksichtigt werden.

1.2 Erfahrungen von Frauen ernst nehmen

Dies kann geschehen durch eine frauengerechte Sprache und durch weibliche Gottesbilder und Symbole, wie z.B. Labyrinth oder Tanz. Exerzitien, die sich Männer ausgedacht haben, gehen von einer männlichen Erfahrungswelt aus, was sich auch in eher männlichen als weiblichen Sprachbildern und im Gottes- und Menschenbild zeigt. Marion Leiber, ehemalige Frauenseelsorgerin in Freiburg, stellte Thesen auf, was heutige Frauen von der Seelsorge wollen und was sie bekommen. Sie sind aus einer Umfrage im Zusammenhang mit der Pastoralen Initiative und dem Freiburger Diözesanforum erwachsen, die von der Frauenseelsorge/kfd im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg durchgeführt wurde. Als Erfahrungen von Frauen berichtet sie, dass diese „ab einem bestimmten Punkt ihrer persönlichen Entwicklung ihre bisherige Glaubensüberzeugung und Einstellung gegenüber der Kirche in Frage gestellt haben.“ Anlass dafür ist, „dass sie eine Art neuer ‘Subjektivität’ entdeckt haben, sie trauen jetzt ihrer eigenen inneren Stimme mehr als äußeren Autoritätspersonen, wie Eltern, Lehrern oder Seelsorgern. Frauen suchen nach religiösen Symbolen und Vorstellungsbildern, die ihren persönlichen Erfahrungen im Kontext ihres weiblichen Lebenszusammenhanges Ausdruck und Sinn verleihen können.“[18] Diese Frauen beklagen, keine Unterstützung von Seelsorgern und innerhalb ihrer Pfarrgemeinden bei der religiösen Identitätssuche zu bekommen. Marion Leiber sieht, daß diese Entwicklung nicht alle Frauen betrifft - sieht aber den Aufbruch der Frauen aus ihren bisherigen Selbstverständnissen und Rollenbildern als unumkehrbar an. Ich fasse ihre Thesen zusammen:
Als grundlegendes Ziel einer Seelsorge für Frauen, sie nennt sie „frauenorientierte Seelsorge“, sieht sie die „Förderung und Entwicklung einer frauengemäßen Spiritualität ... offen genug ... um individuelle Entwicklungsprozesse im Selbstverständnis von Frauen aufzunehmen und mit der befreienden Botschaft des Evangeliums zu vermitteln.“ (Ebd.) Leitbilder von Frauen müssen dazu eigenständig entwickelt, also nicht von männlichen Leitbildern abgeleitet werden. Bei der Suche nach weiblich geprägten Gottesbildern sollen Frauen unterstützt werden. „Diese können frauenspezifische Lebensprozesse besser symbolisieren und in ihrer religiösen Tiefendimension erschließen als die bisher traditionell einseitig männlich geprägten Gottesbilder in Verkündigung und Liturgie.“ (Ebd.) Ziel ist „ein ganzheitliches Gottesbild, das die Gegensätze in sich verbindet ...“. Dieses kann „heilendes Symbol für die integrale Menschwerdung von Frauen und Männern sein.“ (Ebd.)
Zur Überarbeitung des neuen Meßbuches der röm.-kath. Kirche hatte das Liturgische Institut in Trier Leitlinien herausgegeben. Darin hieß es:


„7. In den Gebetstexten ist auf ein ganzheitliches Menschen- und Gottesbild zu achten. Keine Gruppe (Frauen, Jugendliche, Kinder, Familien, Senioren, „Reiche“ wie „Arme“, Arbeitslose usw.) darf ausgegrenzt oder einseitig dargestellt werden.
... 17. (Zur Anrede:) Die Anrede eines Gebetes muss derjenigen Gottesbeziehung angemessen sein, in die die Betenden durch sie eintreten wollen.
18. Die Gottesanrede soll nicht stereotyp sein.
19. (Zur Prädikation:) Die anamnetischen Aussagen, in die die Namensanrufung sich entfaltet, müssen Unterschied und Zusammenhang der Geschichte Gottes mit den Menschen und der Geschichte der Betenden zum Ausdruck bringen. Die Sprache des Gebets muss offen sein für eigene Erfahrungen der Betenden. ...
42. Es ist Wert zu legen auf eine inklusive Sprache, die Frauen und Männer gleichermaßen nennt.“[19]

2. Die Exercitia Spiritualia als Grundlage von Exerzitien für Frauen heute

2.1 Das Leben Gertruds von Helfta


Gertrud von Helfta wurde wohl 1256 geboren und ist am 17. November 1302 in Helfta gestorben. Sie hatte das Glück, ab dem Alter von 5 Jahren in einem Kloster groß zu werden, in dem sie gute Bedingungen für geistliches Leben und ihr eigenes Schreiben vorfand. Die zweite Äbtissin Helftas, Gertrud von Hackeborn (1232–1291), legte großen Wert auf Bildung, schaffte alle guten Bücher ihrer Zeit an oder ließ sie von den Nonnen ihres Klosters abschreiben. Ihre Schwester, die Mystikerin Mechthild von Hackeborn (1241–1299), wurde schon mit 17 Jahren Magistra, also Lehrmeisterin der jungen Nonnen, unter denen Gertrud von Helfta die begabteste war. Sie fand außerdem Mechthild von Magdeburg (1207/10–1282/94) vor, die als Begine ab 1250 in niederdeutscher Sprache das „Fließende Licht der Gottheit“ geschrieben hatte. Gertrud lernte die freien Künste, hatte eine gründliche theologische Ausbildung und fand schließlich zur Kontemplation.
Im 2. Buch des Legatus, des Gesandten der göttlichen Liebe, das wie die Exerzitien wirklich aus Gertruds Feder stammt, beschreibt sie das Bekehrungserlebnis, das aus ihr, einer eifrigen Studentin, eine Liebende Jesu Christi machte. Dies geschah - als sie 25 Jahre alt war - also schon 20 Jahre im Kloster verbracht hatte.

2.2 Die Exercitia Spiritualia der Gertrud von Helfta

Ihre Exerzitien sieht sie als Möglichkeit an, den Boden für Erfahrungen Gottes zu legen, wie sie ihr selbst gegeben waren. Die Sprache der Exerzitien Gertruds ist nicht die Sprache heutiger Frauen und Männer und nicht die Sprache, in der wir heute unsere religiösen Erfahrungen ausdrücken. Doch bin ich davon überzeugt, dass gerade heutige Frauen besser durch diese Exercitia Spiritualia zu einer vertieften Spiritualität kommen als durch die eines Ignatius von Loyola.
Zwar kommen auch bei Gertrud Begriffe aus dem Soldatenleben vor. Doch insgesamt ist der Duktus dieses Werkes ein völlig anderer. Siegfried Ringler, Neuübersetzer dieses Werkes, ging auf eine Wortsuche, die uns die Theologie Gertruds neu eröffnen will.
Anfang und Ende der Exercitia Spiritualia stehen in Verbindung: Hier ist besonders bemerkenswert, dass sich Ringler nicht dem Duktus des vorgesehenen Verlages beugte und Spiritus immer mit Hl. Geist übersetzte, sondern den damit verbundenen Gedanken Gertruds folgte: Bei Gertrud ist Gottes Geist ein lebendiges Sein. Dieses entzieht sich unseren menschlichen Begriffen. So muss das Wort im deutschen mit vielen Worten wiedergegeben werden, damit alle Bedeutungen ausgedrückt sind, die für Gertrud darin mitschwingen. Zwischen dem Atem und dem Geist Gottes besteht die Beziehung des Erschaffens. Die Schöpfung ist nicht abgeschlossen, sondern geschieht stets neu durch uns. So übersetzt Ringler „im Lebenshauch seines Mundes werde wiedererschaffen und neu gemacht der Atem meines Lebens: auf dass mich auf rechten festen Boden führe sein lebensspendender Hauch, der gut ist.“ I,10–13 und am Ende des Buches heißt es, es „ruhe sogleich für immer in dir mein Lebensgeist und mein Atem. Amen, so geschehe es.“ 696f An anderer Stelle sagt Gertrud: „Mach, dass ich aushauche im süßen Atem deines Lebenshauches“ IV,353f und später: „In dir, o lebenerhaltende Liebe, möge aushauchen mein Leben.“ IV,367
Gertrud schreibt die Exercitia Spiritualia nicht nur für Ordensfrauen, sondern für alle Frauen, die sich für ein geistliches Leben interessieren. Sie lässt offen, welche Literatur Frauen lesen sollen, die ihr geistliches Leben vertiefen wollen.[20]

2.3 Das Gottesbild der Exercitia Spiritualia: „O göttliche Liebe, die mich erschuf: In deiner Liebe erschaffe mich neu.“[21]

So bittet Gertrud für sich selbst – und dies ist auch das Anliegen, das sie mit ihren Exerzitien vertritt: Eine Anleitung zu geben zur Umkehr zu Jesus und zu sich selbst, oder wie Hildegund Keul und Annette Schleinzer es ausdrücken: „sie ... empfiehlt es ... allen Menschen, die sich nach Belebung ihres ausgedörrten Lebens sehnen.“ (Ebd.)
Gertrud geht völlig unbefangen mit Gott um. Für ihr Gottesbild gibt es in der deutschen Sprache keine passenden Worte, denn sie sieht sich als Gottes verlorene Tochter. Wir sprechen von Versöhnung – vielleicht müsste es für Gertrud Vertöchterung heißen – denn sie schreibt in ihren Werken männliche Erfahrungen in weibliche Erfahrungen um, so das Gleichnis vom barmherzigen Vater. Dieser wendet seinen Blick nicht in die Vergangenheit, sondern nur in Gegenwart und Zukunft. Deshalb kann Ringler schreiben: „Beispielhaft formt Gertrud so den durch heilige Tradition festgelegten Wortlaut des Taufrituals im Sinne ihrer eigenen Theologie um: Statt Erlass aller Sünden formuliert sie aller Sünden Erlass. I,151f. Nicht das Wort Sünde, sondern das Wort Erlass steht bei ihr am Ende des Satzes, da der Blick des Menschen nicht auf die Sünde fixiert sein soll, sondern sich zum gnädigen Gott erheben darf.“ Wir finden hier kein Gottesbild eines gerechten und strengen Richters, der durch die Sünden der Menschen erzürnt ist: Wer mit Gott unversöhnt stirbt, dem droht Strafe. So war das Gottesbild des Mittelalters, wie es noch bei Martin Luther deutlich wird, der fragt: Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?
Diese Frage stellt sich für Gertrud nicht: Gott kann nicht anders als sich den Menschen auch im Versagen zuwenden. Das bedeutet, dass die Liebe Gottes aller menschlichen Schuld zuvorkommt. Deshalb brauchen die Menschen keine Versöhnung. Bevor der verlorene Sohn zum Vater kommt, ist dieser ihm schon entgegengelaufen. Dieser Vater, den Gertrud als mütterlich erfährt[22], wird bei ihr oft mit Christus gleichgesetzt. Ihr eigentlicher Ansprechpartner ist Christus, obwohl die Theologin Verena Wodtke-Werner anmahnt, dass deutlich gesehen werden muss, wie wichtig der Hl. Geist in Gertruds Werk ist. Dies betont auch Siegfried Ringler und bezieht es in seine Überstetzung mit ein. So heißt es am Anfang des ersten Buches: „Gott habe Erbarmen mit mir“. Ringler beginnt damit mit Gott, dem Beginn Gertruds. Vor aller menschlicher Sünde steht das Erbarmen Gottes, Gott ist Grund für die Zuwendung des Menschen. Nicht um der Sünden der Menschen willen, sondern wegen seiner Liebe zu den Menschen hat Gott die Welt erlöst. Gertrud sieht, Gott ist liebestrunken zum Menschen hingeneigt, so sehr, dass er seinen Sohn zu den Menschen schickt: Noch vor der Sünde der Menschen kommt die Liebe Gottes. Im 7. Buch der Exercitia spiritualia heißt es, dass die Weisheit der Grund ist für die Menschwerdung Gottes. Nach Ringler hat die deutsche Sprache keine Wörter für diese Erfahrung Gertruds. Sie beschreibt, dass Gott Menschen, die auf Gott hoffen, niemals fallen lässt und sie vertraut darauf: Du hast alle Sünden voll und ganz erlassen: Gott ist hier nicht der ferne Himmelsherrscher, sondern ein Du: Diese Gesprächsform ist in den Exercitia spiritualia entscheidend: Gott ist ein Du. In der Beziehung zum Tod ist die Aussage Gertruds: Gott ist das Du von dem alles ausgeht. „Du bist ja für alle die Zuflucht.“ Gott ist das Du auf den sich Gertruds ganze Existenz richtet. Du, dich, dir zeigen wesentliche Aspekte ihrer Theologie. Entzünde mich zu lieben dich ... Gott soll das Ich des Menschen ganz erfassen.
Gertrud von Helftas Ziel ist es, Gott zu verherrlichen und die menschliche Person zu heiligen.[23] Nach Laura M. Grimes verstehen sich die Exercitia Spiritualia Gertruds als Anleitung, mit Gott ins Gespräch zu kommen, sie haben also einen katechetischen Aspekt und sind auch in der direkten Anrede geschrieben – sowohl gegenüber Gott als auch gegenüber der Frau, die sich von ihnen anleiten lässt.
Michael Bangert, der eine Dissertation zu Gertrud von Helfta geschrieben hat mit dem Titel „Demut in Freiheit“[24], stellt in einem Artikel zur „Schule der Liebe“ den Raum des geistlichen Lernens im Werk Gertruds von Helfta vor. Er geht davon aus, dass mit diesen Exerzitien zwar kein leichter geistlicher Weg begangen werden kann, dass sie aber ein „Lehrhaus der Liebe“ sind: „Ist eine Atmosphäre des Lernens einmal geschaffen, bräuchte die Notwendigkeit von Disziplin nicht schamhaft verschwiegen zu werden. Eine zuverlässige Ordnung steht im ‚Lehrhaus der Liebe’ selbstverständlich neben Geduld und Zeitplanung. Wesentlich ist die Perspektive, Nahrung für die Seele und Herzenstrost zu finden. Solidarität und Geschwisterlichkeit sind dann die Orte, an denen sich die Wahrheit der tröstlichen Gegenwart Gottes erweist. ... (dies I.L.) könnte helfen, das Christentum weniger als Lehrer, moralisches Institut und dogmatisches Gefüge, denn als Lebenskunst ... und Weg zu begreifen.“